Einschulungsfeier

 

Mit Begrüßungsworten an die Kinder, Eltern und Lehrerinnen eröffnete  Frau Karpenstein , als Gastgeber die diesjährige interreligiöse Einschulungsfeier der Südschule in der Lutherkirche. ( 30.08.2018 , um 9.00 Uhr)

“ Wenn wir Erwachsene uns begegnen dann sprechen wir meistens die Unterschiede an. Heute ist aber der Tag wo wir, Juden, Christen  und Muslime, das Gemeinsame und Verbindende betonen möchten. Abraham verbindet, Gott verbindet uns “ So Frau Karpenstein.

Die Vertreter der katholischen Gemeinde Pastor Wolfgang Rösner betonte ebenfalls das Verbindende.          “ trotzt unterschiedliche Auffassung haben die drei Religionen die Glaube an Gott, gemeinsam “

Herr Nazik , Vertreter der islamischen Gemeinde las ein Vers aus der Koran, wo Gott die Menschen zum einander Kennenlernen , ermutigt. “ Wir sind hier bunt und vielfältig. Und wir möchten einander und viel Neues kennenlernen “ So Tuncay Nazik.

Mit dem Puppenspiel„ Die etwas andere Schultüte“ konnten Frau Brinkhoff Leiterin der Südschule und Frau Gröbe, für die Unterhaltung,  nicht nur für die Kinder, beitragen.

Musikalisch begleitet wurde der gesamte Ablauf des Feierns von Frau Irle. Ebenfalls Lehrerin an der Südschule.

 

Höhepunkt des Feierns war natürlich die Segnung der Kinder und Anwesenden. Alle Kinder, egal welche Religionszugehörigkeit kamen nach vorne nach Altar. Und die Religionsvertreter sprachen hintereinander, entsprechend der eigenen Religion, sie Segenswünsche, aus.

 

“ Wir haben bewusst auf getrennte Segnung verzichtet. Es wurde in die Runde, wo alle Kinder sich befinden, gebetet und ausgesprochen. So konnte jedes Kind nach sein eigene Religion, etwas mitnehmen “

 

Zum Schluss gab es für die Erstklässler noch eine Überraschung, die von der islamischen Gemeinde zu Verfügung gestellt wurde.  LED Herz Lampen die farbwechselnd leuchten. Nach dem Motto ein Herz für Vielfalt.

 

Insgesamt kam der Rahmenprogramm, in dieser Art, einmalig in Herne, bei den Eltern sehr gut an. Mehrere Eltern bedankten sich persönlich bei dem Religionsvertreten.